Handschmeichler

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Im Rahmen des 3D-Moduls an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle stand die Untersuchung von Ergonomie und Oberflächenbeschaffenheit im Mittelpunkt. Das Ergebnis sind haptische Objekte, die sich durch ihre organische Bohnenform natürlich in die Handfläche einfügen. Die bewusste Entscheidung für eine Tetraeder-Oberflächenstruktur erzeugt dabei ein sensorisches Gegengewicht. Die flachen Spitzen stimulieren beim Halten die Handfläche und schaffen ein intensives, taktiles Erlebnis . Die Fertigung erfolgte zunächst über Tonmodelle für die Formfindung und Abgüsse von Oberflächenstrukturen. Die Finale Geometrie wurde in Wachs gegossen und durch das Verschmelzen zweier Halbschalen zu einem Handschmeichler zusammengefügt.