Der Weg zum Design: Erst das Holz, dann das Konzept.
Mein beruflicher Werdegang ist weniger eine gerade Linie, sondern vielmehr eine bewusste Ansammlung von Erfahrungen. Alles begann mit meiner Ausbildung zum Holzmechaniker bei der Julius Blüthner Pianofortefabrik. Dort habe ich gelernt, was es bedeutet, wenn Qualität absolute Priorität hat. Diesen Anspruch, stelle ich bis heute an jedes meiner Projekte stelle.
Vom Werkzeug zur Theorie …
Nach der Lehre wollte ich verstehen, wie man Produkte nicht nur baut, sondern auch entwickelt. Also habe ich Holztechnik an der TH OWL in Lemgo studiert. Dass ich im Anschluss dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter das Projekt Inpeiro betreuen durfte, war eine spannende Zeit, in der ich tief in die Welt der digitalen und physischen Produktentwicklung eintauchen konnte.
… und zurück in die Werkstatt.
Heute studiere ich Industriedesign an der Burg Giebichenstein in Halle. Der Wechsel an die Kunsthochschule war für mich der logische nächste Schritt, um technisches Wissen mit einer stärkeren gestalterischen Vision zu verknüpfen.
Was mich antreibt
Wenn ich nicht gerade am Rechner sitze oder in der Werkstatt stehe, suche ich den Ausgleich in Bewegung. Sport ist für mich der beste Weg, den Kopf freizubekommen. Meistens findet man mich beim Ultimate Frisbee, beim Badminton oder auf dem Fahrrad.
Die restliche Zeit verbringe ich am liebsten mit Modellbau und Bastelprojekten. Ich liebe es, Dinge auszuprobieren, die ich bisher noch nie gemacht habe. Für mich muss ein Entwurf nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch physisch greifbar sein. Ich definiere mich über den Anspruch, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, sie zu hinterfragen und stets ein neues Projekt auf dem Tisch zu haben.

